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Single Leg Hop

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Repz
··Aktualisiert ·3 Min. Lesezeit
Plyometrische Übung, bei der du von einem Fuß abspringst und auf demselben Fuß landest. Baut Kraftentfaltung im Unterschenkel und Sprunggelenksstabilität für Laufen und Springen auf.

Der Single Leg Hop ist eine plyometrische Übung, die explosive Einbeinpower, Sprunggelenksstabilität und Propriozeption entwickelt — genau das reaktive Kraftmuster, das du bei jedem HYROX-Laufschritt und bei den Burpee Broad Jumps brauchst.

Definition

Beim Single Leg Hop springst du explosiv von einem Fuß ab und landest auf demselben Fuß, nach vorne oder nach oben. Die Übung baut einbeinige Explosivkraft, Sprunggelenksstabilität und Propriozeption auf. Du trainierst damit den reaktiven Kraftanteil beim Laufen: die Fähigkeit, Bodenreaktionskräfte schnell aufzunehmen und über ein Bein wieder umzuleiten. Für HYROX®-Athleten stärkt der Single Leg Hop genau die Propulsion und Landemechanik, die Lauftempo und Laufeffizienz verbessern.

Technik & Ausführung

  1. Steh auf deinem rechten Fuß mit leicht gebeugtem Knie, Arme seitlich am Körper. Heb den linken Fuß leicht vom Boden ab.
  2. Schwing deine Arme nach vorne und drück dich über den Fußballen des rechten Fußes explosiv nach vorne. Der Impuls kommt aus Sprunggelenk und Hüfte.
  3. Land weich auf dem Fußballen des rechten Fußes und beuge das Knie sofort, um den Aufprall abzufangen. Das Knie zeigt über die Zehen, nicht nach innen.
  4. Stabilisiere 1–2 Sekunden, bevor du den nächsten Hop ausführst. Mit wachsender Sicherheit reduzierst du die Stabilisierungszeit und entwickelst einen kontinuierlichen Rhythmus.
  5. Absolviere alle Wiederholungen auf einem Bein, dann wechseln. Typische Sätze: 5–8 Hops pro Bein.

Beanspruchte Muskulatur

  • Primär: Gastrocnemius, Soleus, Quadrizeps, Gesäßmuskulatur (Absprungbein)
  • Sekundär: Hamstrings, Hüftbeuger
  • Stabilisatoren: Gluteus medius, Sprunggelenksstabilisatoren, Core

Typische Fehler

  • Einknickende Knie beim Landen: Das Knie knickt nach innen, wenn die Hüftstabilisatoren zu schwach sind. Übe kürzere Hops mit Fokus auf kontrollierte, ausgerichtete Landungen, bevor du die Distanz erhöhst.
  • Flaches Aufsetzen: Wer mit der Ferse zuerst landet, erhöht die Stoßkräfte. Setz immer auf dem Fußballen auf und lass die Ferse danach natürlich absinken.
  • Zu wenig Armeinsatz: Die Arme erzeugen 15–20 % des Hopp-Schwungs. Schwing sie aktiv nach vorne, um Weite und Höhe zu maximieren.

Nutzen

  • Baut reaktive Kraft und Sprunggelenksstabilität für kürzere Bodenkontaktzeiten beim Laufen auf
  • Stärkt die einbeinige Landemechanik und senkt das Verletzungsrisiko
  • Trainiert den Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus, der bei jedem Laufschritt wirkt
  • Verbessert Propriozeption und Balance unter dynamischen Bedingungen

HYROX®-Kontext

Laufen ist eine Abfolge von Single Leg Hops. Jeder Schritt hat eine kurze Flugphase, eine einbeinige Landung und einen explosiven Abdruckmoment — genau das Muster, das du mit dieser Übung trainierst. Der Single Leg Hop unterstützt direkt alle Laufabschnitte, indem er Bodenkontaktzeit und Vortriebskraft pro Schritt verbessert. Er überträgt sich auch auf die Burpee Broad Jump-Station, wo explosive Einbein- und Zweibeinkraft über dein Tempo entscheidet. Setz 3–4 Sätze mit 5–8 Hops pro Bein als Teil deines plyometrischen Aufwärmens ein, zweimal pro Woche.

Varianten & Alternativen

  • Skater Jump: einbeiniges seitliches Bounding für frontale Kraftentfaltung
  • Tuck Jump: zweibeinge plyometrische Übung für maximale Vertikalkraft
  • Single Leg Squat to Bench: langsame Einbeinkraftübung als Basis, bevor du mit Plyometrie beginnst

FAQ

Wie weit soll ich springen? Starte mit 60–80 cm pro Hop und steigere dich auf 100–120 cm. Die Landequalität ist wichtiger als die Weite. Wenn du die Landung nicht stabilisieren kannst, mach kürzere Hops.

Sind Single Leg Hops für Anfänger geeignet? Nur wenn du bereits ausreichend einbeinige Kraft mitbringst. Du solltest 15 einbeinige Wadenheben und 10 Single Leg Squats to Bench schaffen, bevor du mit Hops beginnst. Sonst starte mit beidbeinigen Sprüngen.


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